Ipoh

Ursprünglich ein Dorf, begann Ipoh in den 1880er Jahren schnell zu wachsen, nachdem in seiner Nähe riesige Zinnvorkommen entdeckt wurden. Bis 1895 war es die zweitgrößte Stadt in den Föderierten Malaiischen Staaten, die auch aus Selangor, Negeri Sembilan und Pahang bestand. Ipoh wurde 1988 zur Stadt erklärt. Nach dem Abbau der Zinnvorkommen und dem Zusammenbruch der Zinnpreise in den 70er Jahren erlitt die Stadt jedoch jahrzehntelangen Niedergang und Vernachlässigung.

In den letzten Jahren wurde Ipoh’s Popularität als Touristenziel durch die Bemühungen zur Erhaltung seiner britischen Architektur aus der Kolonialzeit erheblich gesteigert. Die Stadt ist auch bekannt für ihre Küche und ihre natürlichen Attraktionen, wie ihre Kalksteinhügel und Höhlen, in denen buddhistische Tempel gebaut wurden. Darüber hinaus hat es Ipoh geschafft, seinen Ruf als eine der saubersten Städte in Malaysia aufrechtzuerhalten.

Die Lage von Ipoh zwischen Kuala Lumpur und George Town hat es zu einem wichtigen Landverkehrsknotenpunkt in West-Malaysia gemacht, da sowohl die Westküstenlinie der Malayan Railway als auch der Nord-Süd-Expressway durch die Stadt führen. Neben den Landtransportverbindungen wird Ipoh auch vom Flughafen Sultan Azlan Shah angeflogen.

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